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Extremfotografie

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Thomas Ulrich hat seine wildesten Bilder und vor allem seine wildesten Geschichten in einer 100-minĂĽtigen live Dia- Film-Reportage zusammengefasst. Zwischen Oktober 2004 und Februar 2005 ist er in der ganzen Deutschschweiz 53-mal live zu erleben.

Thomas Ulrich
Fotografierender Abenteurer und Abenteuerfotograf mit Humor

Seit Herbst 2002 ist Thomas Ulrich auch dem Schweizer Fernsehpublikum bekannt. Für einen Dokumentarfilm filmte er zwei Bergsteiger, die in alter Ausrüstung durch die Eigernordwand stiegen. Der 37-jährige Berner Oberländer gehört seit Jahren zu den weltbesten Alpin-Fotografen. Im Auftrag des National Geographic Magazins überquerte er das patagonische Inlandeis und schaffte die erste Winterbesteigung des Cerro Torre. Seine Fotografien und Filme wurden mehrmals ausgezeichnet. Erstmals zeigt Ulrich jetzt eine gross angelegte Film- und Diareportage in der Schweiz und erzählt dazu live mit dem für ihn typischen Humor von seinen Abenteuern.

Expeditionen nach Patagonien und Grönland
1988 unternahm Thomas eine erste Expedition nach Patagonien, einem für seine extremen Witterungsverhältnisse bekanntem Gebiet. Patagonien zog ihn sofort in seinen Bann: Seither hat er es bereits weitere sechs Male besucht. Dort gelang ihm mit Stephan Siegrist 1996 die Besteigung des Cerro Torre über die Kompressorroute und 1999 die erste Winterbegehung, wiederum mit Stephan Siegrist sowie Greg Crouch und David Fasel. Die Bilder und Geschichte dieser Aufsehen erregenden Expedition fanden im März 2000 Eingang in das renommierte Magazin „National Geographic“ – und sie sind auch ein wichtiger Bestandteil seiner Dia- und Film-Reportage.


1997 unternahm Thomas Ulrich eine Kayak- und Kletterexpedition nach Grönland mit deutschen Spitzenkletterern, darunter Stefan Glowacz und Kurt Albert. Dem Team gelang die Zweitbesteigung des Tupilak, eines markanten Granitbergs, und Thomas sammelte bei dieser Expedition zudem viel Erfahrung im Eis und Wasser des hohen Nordens – ein Naturraum, der ihn ganz besonders fasziniert.

Von den Fotos zum Film
Parallel zu seiner Entwicklung als Bergsteiger und Abenteurer baute Thomas Ulrich autodidaktisch seine Laufbahn als Adventure- und Outdoor-Fotograf auf. Heute ist er weltweit als einer der führenden Fotografen in diesem Gebiet bekannt. Das beweisen Publikationen in verschiedensten Magazinen von Amerika über Europa bis nach Japan. In den letzten Jahren betätigte sich Thomas Ulrich vermehrt auch als Kameramann und Filmemacher, zum Teil im Auftrag für das Schweizer Fernsehen. Sein erster Kurzfilm über die Begehung eines „Big Walls im kalifornischen Yosemite, im Jahr 2000 gewann einen Preis am Bergfilmfestival von Trento und gelangte in das Finale des bedeutendsten Festivals dieser Art von Banff in Kanada.

Der zweite Film „Cerro Torre – sie wollen ihn nicht verstehen“ stiess im In- und Ausland auf grosses Interesse und gewann am Bergfilmfestival von Cervinia, Italien, den 1. Preis in der Kategorie Alpinismus. Gerade dieser Film zeigt, wie wichtig Thomas Ulrich nicht nur das Bergsteigen an sich, sondern auch die Freude am Unterwegssein und die Kameradschaft ist.

Die gleiche Auszeichnung gewann der Film „Eiger Nordwand – Auf den Spuren der Erstbesteiger“ gleich an zwei renommierten Bergfestivals (Banff, Kanada, und Graz, Österreich). In diesem Dokumentarfilm setzte Thomas Ulrich seine Idee um, die Eiger-Nordwand in möglichst authentischer Ausrüstung der Erstbegeher der Heckmair-Route von 1938 durchklettern zu lassen und diese Begehung mit Film und Fotos zu dokumentieren. Durch den dabei entstandenen Film wurde Thomas vielen Fernsehzuschauern ein Begriff.

Everest: gute Kontakte mit den Einheimischen
2003 war für Thomas Ulrich ein besonders ereignisreiches Jahr: Nachdem er im Frühling für das Schweizer Fernsehen am Everest gefilmt hatte und dabei bis auf 8600 Meter aufgestiegen war, reiste er im Herbst wieder nach Patagonien. Doch erzählen wir zuerst vom Everest: Als die Anfrage des Schweizer Fernsehens SF DRS kam, ob Thomas Ulrich als Kameramann an einer Expedition zum Everest teilnehmen würde, war er erst hin- und hergerissen: Einerseits lockte die Herausforderung, am Dach der Welt unterwegs zu sein – und dies im Jahr des fünfzigsten Jubiläums der Erstbesteigung von 1953 durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay Sherpa –, anderseits war da auch die Skepsis, wie es an diesem Berg zu- und hergehen würde. Viele Expeditionen waren für diese Saison angemeldet, Rummel und Kommerz waren mehr oder weniger programmiert.

Schliesslich sagte Thomas zu; seine Aufnahmen fanden Eingang in sieben halbstündigen Sendungen des Schweizer Fernsehens, die nach der Expedition zu bester Sendezeit jeweils am Sonntagabend ausgestrahlt wurden. Die Sendung unter der Leitung von Otto C. Honegger war als „Doku-Soap“, als dokumentarische Serie mit einem einfachen Konzept angelegt: Man wählte aus der Gruppe der Bergsteiger ein paar aus und begleitete sie zum Everest, beginnend bei den Vorbereitungen daheim, bei der Abreise, der Anreise zum Berg und am Berg selbst. Die Protagonisten waren Teilnehmer der von Kari Kobler geleiteten Expedition auf die Nordseite des Everest sowie der Expeditionsleiter selbst.

Das Gipfelteam der Gruppe – inklusive Thomas – kehrte nach langen Wochen des Akklimatisierens und des Wartens am 22. Mai 2003 auf 8600 Meter wenig unter dem Gipfel um. Für Thomas war die Auftragsarbeit dennoch eine gute Erfahrung, bei der er viel lernte; das Filmen in grosser Höhe verlangte wieder andere Fertigkeiten und war körperlich und psychisch eine Herausforderung.

Zudem war diese Reise für Thomas der erste Aufenthalt im Himalaya, ein Naturraum, den er sicherlich wieder bereisen wird. Die Kontakte mit den Einheimischen in Tibet – zum Beispiel mit den Yaktreibern – taten es ihm besonders an. Davon zeugen seine Fotos, die er abgesehen von den Filmaufnahmen heimbrachte. Besonders wichtig war ihm bei seinem Auftrag am Everest, die Arbeit der Einheimischen ins richtige Licht zu rücken; gleich wie er bei seinen Expeditionen nach Patagonien eine enge Beziehung zu Gauchos und Fischern entwickelte.

Und wieder Patagonien: das Inlandeis
Wenige Woche, nachdem er vom Everest zurückgekehrt war, reiste Thomas wieder ab – einmal mehr nach Patagonien: Ziel war dieses Mal die erste vollständige Durchquerung ohne Fremdhilfe des Hielo Continental Sur, des Südlichen Patagonischen Inlandeises, zusammen mit dem norwegischen Abenteurer und Eisspezialisten Boerge Ousland. Ein Jahr zuvor hatte das Zweierteam bereits die Möglichkeit einer solchen Durchquerung erkundet. In 54 Tagen schafften Ulrich und Ousland die Traversierung des grossen Eises – erstmals ganz ohne Unterstützung von aussen oder zuvor angelegte Depots.

Der Spass an der Sache steht im Vordergrund
Dieser herausragende Erfolg in einer der grössten Eiswüsten der Welt hat Thomas Ulrich für weitere Projekte in Arktis und Antarktis motiviert. Inzwischen hat er bereits den Nordpol ausgekundschaftet… Die Zukunft wird zeigen, was aus den Ideen und der Lust am Abenteuer des Berner Oberländers noch alles entstehen wird. Die Betrachter können sich einstweilen an seinen Aufnahmen aus grossartigen Naturräumen erfreuen: Erstmals hat Thomas seine beeindruckenden Grenzerfahrungen in Fels und Eis in einer 100-minütigen Reportage zusammengefasst. Dias und Filmausschnitte entführen den Zuschauer an die Plätze, wo Thomas Ulrich seine Abenteuer erlebt. Neben den Sportlern stehen die Einheimischen im Rampenlicht – und der Spass an der Sache. Mit viel Humor erzählt Thomas Ulrich, der seine faszinierenden Bilder live kommentiert, von den Hoch und Tiefs in seiner Karriere, von seinen Erfolgen und Misserfolgen und seinem Traum, immer wieder Grenzen zu sprengen.

 

 


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